Über frintegration

Die Idee


Nachdem er den Vorlernenden Ali, einen jungen vorläufig Aufgenommenen (Ausweis F), eingestellt hatte, keimte in Pierre Siffert, Direktor der Debrunner Acifer SA in Givisiez, die Idee, Staat und Wirtschaft zusammenzubringen, mit dem Ziel, die Integration und die Ausbildung junger Flüchtlinge durch Information und Mobilisierung der Freiburger Unternehmen zu fördern.


Die Arbeitsgruppe bestehend aus Herrn Siffert, dem Freiburger Arbeitgeberverband des Kantons Freiburg und dem Kantonalen Sozialamt entwickelt die Idee, eine Online-Plattform zu schaffen, die die Arbeitgeber des Kantons Freiburg regelmässig über die Profile von arbeits- oder ausbildungssuchenden informiert.


In Zusammenarbeit mit den Integrationsdiensten von ORS und Caritas Schweiz soll diese innovative Idee mit gezielten Informationsmassnahmen kombiniert werden. Ausserdem soll auf der Plattform ein Teilbereich entstehen, auf dem die Unternehmen ganz einfach ihren Personalbedarf anmelden können.



Herausforderungen


  • Derzeit gibt es im Kanton Freiburg etwas mehr als 1000 junge Flüchtlinge. Diese werden dauerhaft in der Schweiz bleiben und sind beschäftigungsfähig (Ausweis F und B)!

  • Neusten Studien zufolge gelingt es den Flüchtlingen zwar, auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen, jedoch nur langsam und in prekären Jobs. Bei der beruflichen Eingliederung besteht also echtes Beschleunigungs- und Verbesserungspotenzial!
  • Das kantonale Dispositiv zur Unterstützung dieser Menschen ist effizient, jedoch ist die dauerhafte soziale und berufliche Eingliederung nur möglich, wenn die Unternehmen bzw. die Arbeitgebenden des Kantons gut informiert und bereit sind, die Betroffenen aufzunehmen und auszubilden.
  • Integration lohnt sich! Eine erfolgreiche Integration gibt Flüchtlingen und ihren Familien eine Perspektive; sie unterstützt die Wirtschaft im Kampf gegen den Arbeitskräftemangel und stärkt den sozialen Zusammenhalt.


Ziele



  • Förderung der Berufsbildung oder Anstellung junger Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich;

  • effiziente Information der interessierten Unternehmen über die Möglichkeiten und Bedingungen einer Anstellung der Betroffenen (insbesondere Personen mit Ausweis F);

  • Sensibilisierung der Wirtschaft für das lohnenswerte Engagement in diesem Bereich, mit dem langfristig der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Ausgaben für die Sozialhilfe verringert werden können;

  • Ausbau des Unternehmensnetzwerks der spezialisierten Integrationsdienste von ORS und Caritas.

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